ROAD TO SLAM 2019: Slams am Ostbahnhof & Hauptbahnhof

ROAD TO SLAM 2019:
Slams am Ostbahnhof
& Hauptbahnhof

Montag, 07.10.2019

Wenn du nicht zum SLAM 2019 kommst, kommt der SLAM 2019 zu dir. Auch wenn du ein Bahnhof bist. Im Vorprogramm zum SLAM 2019 schnappen wir uns die beiden großen Bahnhöfe Berlins und füllen Sie mit Poesie.

Am 17.10. um 17 Uhr tragen im Berliner Ostbahnhof gleich vier Slam-Poet*innen ihre Texte vor und hoffen auf tosenden Applaus, denn allein das Publikum entscheidet, wer gewinnt. Einen Tag später, am 18.10. um 17 Uhr, wird dann der Hauptbahnhof zur Station der Poesie. Unterstützt wird das Programm von den Geschäften in den beiden Einkaufsbahnhöfen, der Eintritt ist frei!

Die Slammer im Berliner Ostbahnhof: 17.10.2019

Paul Bokowski ist Vorleser, Autor und Poetry Slammer zugleich und aus der deutschen Literaturszene kaum noch wegzudenken. Als langjähriger Wahl-Berliner ist er Gründungsmitglied der stadtbekannten Lesebühne “Fuchs & Söhne” und berichtet in seinem neuen Buch über sämtliche Gefahrenzonen des Alltags.

Lustige, aber auch ernsthafte Prosa- und Lyriktexte – der Leipzigerin Leonie Warnke gelingt dieser Spagat problemlos. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie und einer entblößenden Ehrlichkeit erzählt die sympathische Slammerin von der Absurdität des alltäglichen Seins.

Paul Weigl ist ein wahrer Performance-Künstler. Mit unverkennbarer Mimik und Gestik sowie vollstem Einsatz seiner Stimmbänder begeistert er beim Performen seiner Slams jedes Publikum – in Berlin hat er an diesem Nachmittag Heimspiel.

Das vierte Talent im Berliner Ostbahnhof heißt Veronika Rieger und studiert Theologie – doch widerspricht sie jedem Stereotyp einer Theologin. Die junge Slammerin nutzt ihre Texte, um den Leuten das mitzugeben, was sie ihnen schon immer sagen wollte – und regt damit zum Nachdenken an.

Die Slammer im Berliner Hauptbahnhof: 18.10.2019

Die Berlinerin Kirsten Fuchs ist Schriftstellerin, Lesebühnenautorin sowie Kolumnistin und begeistert mit ihren humorvollen, authentischen Texten. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für „Das Magazin“ und ist Mitglied bei der Lesebühne „Fuchs und Söhne“.

Schon als Kind hat sich die charismatische Slammerin „Fee“ mit Poesie und Lyrik befasst – und das hat sich ausgezahlt. Denn heute zählt die junge Eichenauerin zur Elite der deutschen Poetry-Slam-Szene und beweist dies mit ihren teils humorvollen, teils gesellschaftskritischen Texten immer wieder aufs Neue.

Auch Maik Martschinkowsky ist als Kabarettist, Autor und Poetry Slammer ein geborenes Multi-Talent, das auf die Bühne gehört. Im Oktober 2018 feierte der Berliner mit seinem neuen Programm „Ohne Oben“ Premiere.

Samson steht bereits seit 2010 auf diversen Slam-Bühnen und schaffte es 2018 mit seinem Team bis ins Finale der deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Zürich. Auch im Berliner Hauptbahnhof wird er sein Bestes geben!